ÜBER MICH

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Ich wurde in Sachsen-Anhalt geboren und bin in Berlin aufgewachsen. Nach meinem Abitur in Berlin hatte ich zunächst das Gefühl, mich nicht direkt in ein langes Studium stürzen zu wollen. Vielmehr wollte ich gern etwas von der Welt sehen, in einem anderen Land leben, mein eigenes Geld verdienen und unterschiedliche Menschen kennenlernen. Deshalb habe ich in den Jahren nach dem Abitur zunächst in Schottland und Australien gelebt und gearbeitet, bevor es mich in die Heimat zurück nach Berlin zog. 

 

Mein Studium absolvierte ich dann an der Universität Potsdam. Auch für mein Referendariat blieb ich in Berlin. Hier war ich unter anderem bei der Staatsanwaltschaft Berlin, im Justiziariat des Rundfunk Berlin Brandenburg sowie in einer der renommiertesten Strafrechtskanzleien Berlins tätig. 

Schnell stand für mich nun fest, dass ich mich auf das Gebiet des Strafrechts spezialisieren wollte. Viel schwieriger war für mich die Frage, ob ich als Strafverteidigerin oder Staatsanwältin arbeiten möchte. So entschied ich mich nach dem 2. Staatsexamen zunächst dafür, als selbstständige Rechtsanwältin in einer Berliner Bürogemeinschaft zu beginnen.

Als sich dann jedoch im Rahmen einer großen Einstellungskampagne der Staatsanwaltschaft Berlin die Möglichkeit ergab, diese Seite des Strafrechts kennenzulernen, nahm ich die Gelegenheit war und wurde im Januar 2018 zur Staatsanwältin an der Staatsanwaltschaft Berlin ernannt. Dort war ich sowohl in der allgemeinen Abteilung als auch in der Spezialabteilung für Betäubungsmittelstraftaten tätig. Mit ca. 340 Richtern und ca. 360 Staatsanwälten ist das Strafgericht in Berlin Moabit das größte in Europa. Dort als Staatsanwältin mehrere Jahre Ermittlungsarbeit betrieben zu haben und Teil unzähliger Verhandlungen gewesen zu sein, war nicht nur aufgrund der Fülle und Vielfalt der Verfahren äußerst lehrreich, und ich bin sehr froh, mich für diesen Weg entschieden zu haben.

Allerdings bemerkte ich auch, dass mir die Arbeit als Strafverteidigerin aus verschiedenen Gründen und insbesondere auf lange Sicht mehr zusagte. Als ich aus familiären Gründen dann schließlich ins schöne Allgäu zog, stand für mich fest, zur Rechtsanwaltschaft zurückzukehren.